Pellets für alle
Heizsysteme:
Das Angebot an Heizsystemen reicht von Einzelöfen
bis zu Pelletkesseln für die Beheizung und Warmwasserbereitung von
Wohnungen oder Ein- und Mehrfamilienhäuser.
Einzelöfen werden
vorwiegend - ähnlich wie Kaminöfen - für die Beheizung einzelner
Wohnräume eingesetzt. Die Befüllung mit Holzpellets erfolgt
manuell.
Einzelöfen können durch sog. Wassertaschen auch zu
Zentralheizungsanlagen erweitert werden. Die Bereitstellung von Brauchwasser
ist ebenfalls möglich.
Aufgrund der geringen Größe des
Vorratsbehälters für Holzpellets eignen sich Einzelöfen nur
für Wohneinheiten mit geringem Wärmebedarf (Niedrigenergie- oder
Passivhäuser) bzw. in Kombination mit einer
Solaranlage.
Für die Beheizung bzw.
Brauchwasserbereitung von Ein- oder Mehrfamilienhäusern werden halb- und
vollautomatische Holzpellet-Heizsysteme angeboten. Hier erfolgt der Einbau der
Heizung in einem geeigneten Heizraum (entsprechend einer
Öl-Zentralheizung).
Halbautomatische Anlagen unterscheiden sich
lediglich in der Befüllung des Pellet-Vorratsbehälters, die von Hand
erfolgt. Bei vollautomatischen Systemen hingegen wird der Brennstofftransport
aus dem Silo in den Heizofen ebenfalls elektronisch gesteuert und geschieht
durch Absaugung, Förderschnecken oder Spiralen. |
Vergleich der
CO2-Emissionen verschiedener Heizungssysteme inklusive der
Vorketten (Quelle: Öko-Institut)  |
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UV-Silo`s® von Silobau Steinecke: Einfache
Befüllung, einfache Entnahme. |
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| Wussten Sie, dass
Holzpellets-Heizungen staatlich bezuschusst werden? |
Die
Förderung:
Bezuschusst werden automatisch beschickte Anlagen
bis zu einer Nennwärmeleistung von 100 kW aus dem zum
Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien (s. a.
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle).
Der Zuschuss beträgt 55 € je kW
errichteter installierter Nennwärmeleistung. Bei Anlagen mit einem
Kesselwirkungsgrad von mindestens 90 % beträgt der Zuschuss jedoch
mindestens 1.500 €.
Anlagen bis 50 kW werden nur gefördert,
soweit es sich um Zentralheizungsanlagen handelt.
(Stand:
23.03.2002) |
Ökologische
Vorteile:
Holzpellets sind bei der Verbrennung
CO2-neutral. Es wird nur soviel Kohlendioxid freigesetzt, wie zuvor
im Holz gespeichert wurde. Betrachtet man den gesamten Gewinnungs,
Transport und Bearbeitungsprozess sind Holzpellets gegenüber
konventionellen Brennstoffen wie Gas und Öl im Vorteil. Damit wirken
Holzpellets dem Treibhauseffekt entgegen und schonen die
Umwelt.
Ebenfalls verringert wird bei der Verbrennung von Holzpellets
der Ausstoß an Stickoxiden, die mitverantwortlich für den sog.
"sauren Regen" sind. Die Umweltbelastung unserer Wälder nimmt
ab.
Holzpellets sind kein Gefahrgut und können daher problemlos
transportiert werden. Unglücke, Leckagen oder Unfälle, wie sie bei
Gewinnung und Transport von Erdöl oder Erdgas vorkommen (Tanker,
Pipelines), sind bei der Holzpellets-Nutzungskette ausgeschlossen.
Die
Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung im eigenen Land wird gesichert, da
einheimische Rohstoffe verarbeitet werden. |
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